Mit A13 in Pension gehen: So viel bleibt netto übrig

by Thomas

Das Gehalt in der Besoldungsgruppe A13 verstehen

Viele Lehrerinnen, Lehrer und Beamte interessieren sich für die Frage, wie hoch die Pension bei A13 netto ist. Die Besoldungsgruppe A13 ist vor allem bei verbeamteten Lehrern in Deutschland verbreitet. Beamte in dieser Stufe verdienen im aktiven Dienst ein Bruttogehalt, das sich nach ihrer Dienstzeit und dem Familienstand richten kann. Wer nach vielen Dienstjahren in den Ruhestand geht, bekommt nicht den kompletten Lohn weiter, sondern einen Anteil, die sogenannte Pension. In der Regel liegt das Bruttogehalt bei A13 zu Beginn einer Karriere bei etwa 4.200 Euro monatlich. Nach einigen Dienstjahren und Beförderungen kann es auch bei rund 4.900 Euro im Monat liegen. Diese Werte dienen als Ausgangspunkt, um ungefähr zu rechnen, wie hoch die Pension bei A13 netto später sein kann.

Berechnung der Pension bei A13: Die wichtigsten Regeln

Die Höhe der Pension berechnet sich bei Beamten nach dem Dienstalter und dem letzten Grundgehalt. Dabei ist der sogenannte Ruhegehaltssatz entscheidend. Dieser Satz steigt mit den geleisteten Dienstjahren. Nach 40 vollen Dienstjahren liegt der maximale Ruhegehaltssatz bei 71,75 Prozent des zuletzt bezogenen Grundgehalts. Wer zum Beispiel 30 Jahre lang als Lehrer mit A13 gearbeitet hat, bekommt einen niedrigeren Satz, zum Beispiel etwa 53,8 Prozent. Sobald das Bruttopensionsgehalt feststeht, werden davon noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen. Die Lohnsteuer entfällt oft teilweise, weil Pensionäre vom Versorgungsfreibetrag profitieren. Dennoch muss ein Teil der Pension versteuert werden.

So viel bleibt bei A13 als Netto-Pension übrig

Das Interesse daran, wie hoch die Pension bei A13 netto wirklich ist, ist groß. Rechnerisch ergeben 71,75 Prozent von einem Grundgehalt von 4.900 Euro etwa 3.520 Euro brutto pro Monat. Wer beispielsweise 53,8 Prozent nach 30 Dienstjahren erhält, bekommt etwa 2.640 Euro brutto. Von dieser Summe gehen in Deutschland meistens rund 8 bis 10 Prozent für Kranken- und Pflegeversicherung ab. Außerdem wird ein Teil als Steuer abgezogen, abhängig vom Jahr des Pensionsbeginns und dem zu versteuernden Einkommen. Realistisch bleiben bei einer vollen Pension nach 40 Dienstjahren ungefähr 2.700 bis 2.900 Euro netto im Monat übrig. Bei 30 Dienstjahren und einer niedrigeren Pension sind es meist rund 2.000 bis 2.200 Euro netto. Diese Werte schwanken, weil persönliche Faktoren eine Rolle spielen, wie etwa Steuerklasse, Kinderfreibeträge oder Kirchenzugehörigkeit. Die Angabe ist daher ein Durchschnittswert, der zur besseren Orientierung dient.

Weitere Einflüsse auf die Netto-Pension

Nicht allein das Grundgehalt bestimmt die Höhe der Pension bei A13 netto. Es kommen weitere Einflüsse hinzu: Beamte mit Kindern bekommen möglicherweise einen Kinderzuschlag. Auch etwaige private Versicherungen oder Freibeträge wirken sich auf die endgültige Auszahlung aus. Beschäftigte, die nicht durchgehend im öffentlichen Dienst waren, erhalten eine niedrigere Pension. Zusätzlich kann der Beginn des Ruhestands eine Rolle spielen. Wer früher geht, bekommt eine Abschlagzahlung und hat dementsprechend weniger pro Monat. Steuerliche Änderungen und Beitragssätze für die soziale Absicherung werden regelmäßig angepasst und können dazu führen, dass die Auszahlung im Laufe der Jahre sinkt oder steigt. Auch nach Eintritt in die Pension kann sich die monatliche Auszahlung durch geänderte Gesetze oder persönliche Umstände ändern.

Häufig gestellte Fragen zur Pension bei A13 netto

  • Wie viele Dienstjahre sind für die maximale Pension bei A13 nötig?

    Für die maximale Pension in Höhe von 71,75 Prozent des Grundgehalts bei A13 sind 40 volle Dienstjahre nötig. Dann erhält man den vollen Ruhegehaltssatz.

  • Wie wirken sich Kinder auf die Netto-Pension bei A13 aus?

    Beamte mit Kindern erhalten häufig einen Kinderzuschlag, der die Netto-Pension bei A13 leicht erhöhen kann. Die genaue Höhe hängt von den persönlichen Verhältnissen ab.

  • Muss auf die Pension bei A13 Einkommensteuer gezahlt werden?

    Ein Teil der Pension bei A13 muss versteuert werden. Der steuerpflichtige Anteil steigt mit dem Jahr des Pensionsbeginns. Es gibt jedoch einen Versorgungsfreibetrag, der das zu versteuernde Einkommen senkt.

  • Wie verändert sich die Netto-Pension bei Teilzeitarbeit?

    Wer während der Beamtenzeit lange oder oft in Teilzeit gearbeitet hat, bekommt bei A13 eine niedrigere Pension, weil weniger Dienstjahre oder ein geringeres Ruhegehalt angerechnet werden.

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