Steuerschulden durch Krankengeld: Was du wissen musst

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Wenn du krank wirst und nicht arbeiten kannst, bekommst du manchmal Krankengeld. Das kann von deinem Arbeitgeber oder von einer Stelle wie der Krankenkasse oder dem Arbeitsamt kommen. Was viele Menschen nicht wissen: Durch Krankengeld kann es zu Steuerschulden kommen. In diesem Blog erfährst du, warum das passiert, was die Folgen sind und wie du Probleme vermeiden kannst.

Was ist Krankengeld genau

Krankengeld ist eine Leistung für Menschen, die wegen Krankheit vorübergehend nicht arbeiten können. Meistens wird es von der Krankenkasse gezahlt. Du bekommst dann einen Teil deines Lohns weiter. Oft sind das 70 % deines normalen Gehalts. So hast du weiterhin ein Einkommen, während du dich erholst. Auch wenn du einen befristeten Vertrag hattest oder gerade aufgehört hast zu arbeiten, kannst du manchmal Krankengeld bekommen.

Warum kann es zu Steuerschulden kommen

Krankengeld ist Einkommen. Genau wie bei Lohn musst du dafür Steuern zahlen. Aber bei Krankengeld funktioniert das manchmal anders. Wenn du neben dem Krankengeld kein weiteres Einkommen hast, wird oft zu wenig Steuer abgezogen. Das liegt daran, dass das Finanzamt davon ausgeht, dass du nur eine Einkommensquelle hast. Wenn du im selben Jahr noch Gehalt oder andere Leistungen bekommst, wird dein Gesamteinkommen höher. Dann musst du später Steuern nachzahlen. Manchmal wird auch keine oder zu wenig Lohnsteuerermäßigung angewendet. Dann bekommst du während des Jahres mehr Geld, musst aber bei der Steuererklärung nachzahlen. Das kann eine unangenehme Überraschung sein.

Was sind die Folgen von Steuerschulden

Steuerschulden bedeuten, dass du zu wenig Steuern gezahlt hast. Bei der Steuererklärung musst du dann Geld an das Finanzamt zurückzahlen. Dieser Betrag kann mehrere Hundert Euro betragen. Für Menschen mit wenig Einkommen oder ohne Ersparnisse ist das ein Problem. Wenn du die Schulden nicht rechtzeitig bezahlst, bekommst du eine Mahnung. Zahlst du dann immer noch nicht, kann das Finanzamt zusätzliche Kosten verlangen oder sogar dein Einkommen oder Eigentum pfänden. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig zu reagieren.

Was kannst du tun, um Probleme zu vermeiden

Es ist klug, jedes Jahr deine Steuererklärung sorgfältig zu prüfen. Achte darauf, dass du alle Einkünfte richtig angibst. Wenn du Krankengeld bekommst, kontrolliere, ob genug Steuer abgezogen wird. Du kannst auch darum bitten, dass mehr Lohnsteuer einbehalten wird. Dann bekommst du zwar monatlich etwas weniger, musst aber später nicht so viel zurückzahlen. Bist du unsicher? Dann frage einen Steuerberater oder jemand von einer Gewerkschaft um Hilfe. Auch das Finanzamt kann oft weiterhelfen. Warte nicht zu lange. Wer früh handelt, vermeidet größere Probleme.

Was tun, wenn du schon Schulden hast

Hast du bereits Steuerschulden? Dann nimm Kontakt mit dem Finanzamt auf. Du kannst oft eine Ratenzahlung vereinbaren. Dann zahlst du den Betrag in kleinen Teilen zurück. Das ist besser, als nichts zu tun und zusätzliche Gebühren zu riskieren. Hast du weiterhin große Zahlungsschwierigkeiten? Dann kannst du manchmal Hilfe von der Stadt oder einer Schuldnerberatung bekommen. Diese Stellen helfen dir, den Überblick zu behalten und eine Lösung zu finden. Krankengeld ist eine wichtige Unterstützung bei Krankheit, kann aber auch zu Steuerproblemen führen. Wenn du gut aufpasst und rechtzeitig Hilfe suchst, kannst du Steuerschulden vermeiden oder lösen. So behältst du deine Finanzen im Griff – auch wenn deine Gesundheit gerade nicht mitspielt.

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