Erkennen Sie die Trends!

Es ist gar nicht so schwer, Trends zu erkennen. Auch für Laien ist es eine Leichtigkeit, die eigenen Chancen auf dem Börsenparkett zu erhöhen, wenn man sich an bestimmte Regeln hält.

Zum Beispiel wäre es von Vorteil, sich ein erfolgreiches Vorbild zu nehmen und das Anlageverhalten zu studieren. Natürlich hilft es auch, eine gute Übersicht über den Markt zu haben und sich mit bestimmten Themen auch auszukennen – ansonsten fällt man schnell auf die Nase.

Damit wären wir bei der ersten Regel: Kaufe nur, was Du verstehst! Wenn man nicht nachvollziehen kann, was ein Unternehmen treibt, wird es schwierig, die langfristigen Geschäftsaussichten einzuschätzen.

Weiterhin gibt es mehrere Methoden, um Aktien auszuwählen: Mit Hilfe des Verhältnisses von Kurs und Gewinn (KGV) haben Anleger einen Indikator für eine stabile Aktie. Allerdings sollte man beim KGV unbedingt genauer hinschauen, da das Ergebnis täuschen kann. In erster Linie zählt ein möglichst niedriger KGV. Doch es gibt in guten Zeiten Analysten, die durch ihre Berechnung eine übertriebene Gewinnerwartung ausgeben und der niedrige KGV-Wert nicht mehr der Realität entspricht. Wichtiger ist es daher, zusätzlich zu schauen, ob das Unternehmen über Jahre profitabel gearbeitet hat.

Neben dem KGV kann man sich auf starke Marken stürzen, die weltweit bekannt sind und eine starke Marktposition haben. Sollte es zu wirtschaftlich schweren Zeiten kommen, ist es wahrscheinlicher, dass diese Unternehmen diese Zeiten überstehen und aufstrebende Konkurrenten abwehren.

Generell gilt: Je höher die Dividendenrendite, desto rentabler ist die Aktie. Allerdings kann man anhand der Dividendenrendite nicht auf den Kursverlauf schließen. Es kommt auch vor, dass der Kurs sich trotz hoher Dividendenausschüttung eines Unternehmens negativ entwickelt. Schüttet ein Unternehmen konsequent weiter hoch aus, obwohl schlechte Zeiten bevorstehen oder bereits herrschen, bekommt man einen guten Hinweis auf die Qualität der Aktie.

Eines der wichtigsten Kennzahlen ist der Cash-Flow eines Unternehmens. Mit dem Cash-Flow kann man die Ertragskraft eines Unternehmens beurteilen, da hier die Salden aus Mittelzufluss und -abfluss gebildet wird. Wenn man dies nun in das Verhältnis zum Aktienkurs zieht, erhält man einen Faktor mit dem die Aktien des Unternehmens an der Börse bewertet werden. Das Kurs-Cash-Flow-Verhältnis (KCV), welches idealer Weise niedrig ist, deutet auf einen günstigen Kurs im Vergleich zur Ertragskraft.

Analysten schauen auch auf die Volatilität einer Aktie. Die Volatilität zeigt an, wie stark der Kurs in einem bestimmten Zeitraum durchschnittlich geschwankt ist. Je höher die Volatilität, desto höher natürlich das Risiko. Andersherum ist eine Aktie mit wenig Schwankung eher stabil.

Achten Sie zudem darauf, wer im Vorstand sitzt! Werden viele Versprechungen gegeben, die dann meistens nicht eingehalten werden? Wird immer das Gegenteil vom Gesagten gemacht? Sind die Visionen des Chefs glaubwürdig oder nur heiße Luft? Ebenso geht es darum, darauf zu achten wer zur Jahreshauptversammlung erscheint. Wenn viele Investoren dabei sind, die nur darauf aus sind, die Anteile schnell und gewinnbringend zu verkaufen, ist Skepsis angesagt. Langfristige Kapitalgeber sind dagegen gerne gesehen und sprechen für die Aktie.

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