Dem Kreditkartenbetrug mit dem Smartphone entgegen wirken

Der Betrug mit Kreditkarten ist weltweit ein großes Thema. Allerdings scheint die Problematik besonders in den USA ausgeprägt zu sein. Gerade dort zahlen ja immer mehr Menschen mit der Kreditkarte. Dies gilt insbesondere auch für Reisende, die privat oder geschäftlich in den USA unterwegs sind. Zudem wird den Betrügern beziehungsweise Hackern die Arbeit durch den Magnetstreifen vereinfacht. Von Firmen werden in der kommenden Zeit zunehmend sichere Technologien präsentiert, die Karteninhabern Sicherheit bieten sollen. Allerdings wird dies noch einen gewissen Zeitraum in Anspruch nehmen. Das es auch anders geht, zeigt nun eine kanadische Bank. Dort haben Experten eine Lösung gefunden. Dafür ist lediglich ein Smartphone und ein QR-Code erforderlich.

Was bisher für Unsicherheit gesorgt hat

Neben Kreditkarten besitzen auch Hotelschlüsselkarten einen Magnetstreifen. Das Kopieren dieser Streifen ist allerdings sehr einfach möglich, so dass ein so genannter Karten-Klon einfach anzufertigen war. Da Skimmer an Geldautomaten angebracht werden, ist dort das Auslesen unzähliger Daten möglich. Aus diesem Grund handelt es sich bei Geldautomaten um Objekten, die eines besonderen Schutzes bedürfen.

Das System aus Kanada

Die BMO Harris Bank hat das neue System vorgestellt. Zum Einsatz gelangen ein QR-Code sowie eine Smartphone-App. Dieser Code erscheint am Geldautomaten auf dem Bildschirm. Über die App erfolgt die Auswahl des Betrages, der vom Kunden abgehoben werden soll. Danach geht der Kunde zum Geldautomaten und betätigt die Option „mobiles Geld“. Am Geldautomaten erfolgt dann das Scannen vom QR-Code, worauf anschließend die Ausgabe des Geldes erfolgt.

Das besondere Vorteil

Dieses System kann nur sehr schwer umgangen werden. Dafür wäre das Smartphone sowie das Passwort für die App erforderlich. Nur dann könnte er so tun, als wäre er Du. Zudem kommt ein physischer Kontakt zwischen dem Geldautomaten und der Karte nicht mehr zustande. Daher kann es nicht mehr zu einem Datenverlust kommen. Bis Juni 2015 soll es nach dem Wall Street Journal zu einer Einführung des Systems an 900 Automaten kommen.

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