Ab wann macht ein Dieselfahrzeug Sinn?

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Wer des öfteren weite Strecken fährt, wird sich fragen, ob der Umstieg auf ein Dieselfahrzeug nicht günstiger ist. Die Faustregel „Bei mehr als 15.000 Kilometern pro Jahr lohnt sich ein Diesel“ gilt zwar nicht mehr, doch ein Dieselfahrzeug ist trotzdem eine gute Investition.

Ab wann macht ein Diesel Sinn?

Die Spritpreise steigen immer weiter an und so mancher Autofahrer überlegt sich deshalb, auf ein Dieselfahrzeug umzusteigen. Der Kraftstoff ist wesentlich günstiger als Benzin, doch dafür ist die Anschaffung des Autos teurer. Um herauszufinden, ob sich der Umstieg lohnt, muss also genau kalkuliert werden. Verschiedene Analysen des ADAC haben ergeben, dass sich ein Selbstzünder bereits ab rund 10.000 Kilometern pro Jahr auszahlt. Das ist auf die steigenden Kraftstoffpreise in den vergangenen Monaten und Jahren zurückzuführen. Entscheidend ist natürlich auch, für welches Modell man sich entscheidet. Der BMW 320i ist beispielsweise schon ab einer jährlichen Fahrleistung von 8000 Kilometern rentabel, während die Dieselversion des Golf TDI erst ab 9300 Kilometern eine Ersparnis bringt. Auch Negativbeispiele gibt es: So rechnet sich der Hyundai ix55 erst ab über 40.000 gefahrenen Kilometern. Vor dem Autokauf lohnt es sich also, genau auf Hersteller und Modell zu achten und alles gut durchzurechnen.

Dieselfahrzeug für Berufspendler: Vor- und Nachteile

Die Spritkosten sind nicht der einzige Punkt, den Autofahrer, die einen Umstieg auf einen Diesel planen, in Betracht ziehen sollten. Auch Steuer und Versicherung sind bei einem Selbstzünder unter Umständen höher als bei einem Benziner. Der Grund dafür liegt in der der höheren Laufleistung von Diesel-Fahrzeugen. Ein Vorteil ist allerdings, dass ein Dieselfahrzeug in der Regel deutlich umweltfreundlicher ist als ein Benziner. Auch, wer Ruhe im Auto haben möchte, fährt mit einem Diesel gut, denn die Motoren sind im Regelfall leiser. Ein Nachteil ist wiederum, dass Diesel-Fahrzeuge eher untertourig gefahren werden sollten, während beim Benziner auch höhere Drehzahlen kein Problem sind.
Man kann also sagen, dass die Entscheidung, ob Diesel oder Benziner, stark von den persönlichen Präferenzen abhängt. Umweltschutz, Fahrverhalten und Kosten unterscheiden sich teilweise sehr und sollte im Vorfeld gut abgewägt werden. Allein aus Kostengründen lohnt sich der Umstieg auf ein Dieselfahrzeug für alle Berufspendler und Vielfahrer trotz der Annäherung der Spritkosten.

1 KOMMENTAR

  1. Ich habe für mich vor kurzem auch einmal eine Rechnung aufgemacht und schnell festgestellt, dass der Benziner fast auf das selbe rauskommt. Da der Benziner aber vom Laufverhalten noch etwas ruhiger und leiser ist, habe ich mich für diesen entschieden.

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